GEST-Studie: Verbesserung der Integration von Gesten und semantischer Information mittels nicht-invasiver Hirnstimulation

Das Verständnis von Handlungen basiert auf der semantischen Information oder auf der Beobachtung von Gesten welches das motorische System involviert. Das Ziel des Projektes war zu prüfen, ob durch die Anregung des motorischen Systems die Integration von Gesten und semantischer Information verbessert werden kann. Dazu wird eine definierte Hirnregion (linke sensormotorischen Kortex; M1) mit Hilfe der nicht-invasiven elektrischen Hirnstimulation stimuliert, d.h. ein schwacher Gleichstrom auf die Kopfoberfläche appliziert, um deren Effekt auf die Integration von Gesten und semantischer Information zu evaluieren. Um die Spezifizität der Effekte beurteilen zu können, wurde auch die Leistung in Kontrollaufgaben erhoben.

Studienleitung: Prof. Dr. med. Agnes Flöel (AG Kognitive Neurologie, NCRC, Neurologie CCM)

Link zur Studie bei clinicaltrials.gov (NCT03094520)

Gemeinschaftsprojekt mit Prof. Lavidor Michal, Bar Ilan University, Israel

Gefördert durch die Deutsch-Israelische Stiftung für Wissenschaftliche Forschung und Entwicklung (GIF)