NCRC-Investigatoren

Prof. Dr. Matthias Endres

(Mitglied des NCRC-Boards, Sprecher)

(Mitglied des NCRC-Boards, Sprecher) Prof. Dr. Matthias Endres

Affiliation

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Research Focus

Meine Arbeitsgruppe ist auf dem Gebiet der Schlaganfallforschung mit folgenden Schwerpunkten tätig: präventive vaskuläre Mechanismen (Endothelfunktion, körperliche Aktivität, Pharmakologie), Mechanismen des Zelltods (Zellzyklus-Regulation, DNA-Schäden und Reparatur, Apoptose), Regeneration und funktionelle Ergebnisse (zelluläre Plastizität, Neurogenese), Interaktion von Herz und Gehirn (z.B. Stroke-Heart-Syndrom) und klinische Studien (Stroke Unit, Telemedizin).

Prof. Dr. Dr. Andreas Heinz

(NCRC-Board-Mitglied)

(NCRC-Board-Mitglied) Prof. Dr. Dr. Andreas Heinz

Affiliation

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Research Focus

Unsere Arbeitsgruppe ist auf dem Gebiet der monoaminergen Neurotransmission bei psychischen Störungen tätig, wobei wir genetische Forschung und multimodale Hirnbildgebungsverfahren (z.B. funktionelle Aktivierung und molekulare Mesungen mit PET und MRS) mit Untersuchungen zur Stressexposition und anderen Umwelteffekten verbinden. Nosologie-übergreifend untersuchen wir den Einfluss monoaminergen Neurotransmission auf Lernmechanismen und deren therapeutische Modifizierbarkeit, beispielsweise durch Verhaltenstraining und augmentierte Psychotherapie. Die grundlegenden Konzepte der Belohnung, Verstärkung und Motivation reflektieren wir kritisch mit Bezug auf die Neurowissenschaften, die Philosophische Anthropologie und die interkulturelle Psychiatrie.

Prof. Dr. Andrea Kühn

(NCRC-Board-Mitglied)

(NCRC-Board-Mitglied) Prof. Dr. Andrea Kühn

Affiliation

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Research Focus

In der Sektion Bewegungsstörungen und Neuromodulation forschen wir zum Thema Kortex-Basalganglien Interaktion bei Patienten mit Bewegungsstörungen, wobei wir multimodale neurophysiologische Verfahren (MEG, EEG, LFP) und Bildgebungsmethoden verwenden, um die Pathophysiologie der Bewegungsstörungen zu charakterisieren und den Wirkmechanismus der Tiefen Hirnstimulation (THS) zu verstehen. Insbesondere nutzen wir den einmaligen Zugang zu den Basalganglien über die zur THS implantierten Elektroden zur Aufzeichnungen der neuronalen Aktivität aus verschiedenen Basalganglienkernen bei Patienten mit Bewegungsstörungen wie Parkinson, Dystonie, Tremor und Tourette-Syndrom. Dieser Ansatz soll zukünftig die Therapie durch sogenannte closed loop Stimulation optimieren, wobei die neuronale Aktivität als Feedback Signal genutzt werden kann. Darüber hinaus analysieren wir den Zusammenhang zwischen klinischen Effekten und dem Einfluss der THS auf Hirnnetzwerke mittels funktioneller und diffusionsgewichteter Kernspintomographie. In diesem Kontext führen wir Studien im Framework der Konnektom-basierten THS durch, welche das langfristige Ziel haben, eine patienten- und symptomspezifische Neuromodulation zu etablieren. Des Weiteren nutzen wir invasive (THS) und nicht-invasive (TMS) Neuromodulationsverfahren als Läsionsmodell, um Netzwerkeffekte zu erforschen und die zugrundeliegenden (patho-)physiologischen Ursachen aufzuklären.

Prof. Dr. Andreas Meisel

(NCRC-Board-Mitglied, NCRC-Core-Investigator, ärztliche Leitung NCRC)

(NCRC-Board-Mitglied, NCRC-Core-Investigator, ärztliche Leitung NCRC) Prof. Dr. Andreas Meisel

Affiliation

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Research Focus

Unsere Arbeitsgruppe ist auf den Gebieten der zerebrovaskulären, neuromuskulären und intensivneurologischen Erkrankungen tätig. Basierend auf unseren Ergebnissen aus den experimentellen Krankheitsmodellen entwickeln wir neue Therapiekonzepte sowie Biomarker, die den Krankheitsverlauf sowie das Therapieansprechen vorhersagen können. Ein Schwerpunktthema sind die immunologischen Veränderungen nach Schlaganfall. Neben der kausalen Bedeutung für die lebensbedrohlichen bakteriellen Pneumonien haben immunologische Mechanismen eine wichtige Bedeutung für den Langzeitverlauf, insbesondere für kognitive Störungen aber auch regenerative Mechanismen. Das Erforschung der immunologischen Mechanismen, der Krankheitsfolgen und prognostischer Marker steht auch im Zentrum unserer Arbeit zur Myasthenia gravis und der Chronisch Inflammatorischen Demyelinisierenden Polyneuropathie (CIDP), zweier seltener entzündlicher neuromuskulärer Erkrankungen. Die möglichst genaue Vorhersage der Langzeitprognose ist für Therapieentscheidung bei Patienten mit sehr schwer verlaufenden neurologischen Erkrankungen, die auf Intensivstationen behandelt werden, sehr wichtig. Mit Hilfe von Routinedaten und neuen Biomarkern entwickeln wir Modelle, um die Prognose präzise vorhersagen zu können. Mit Hilfe unserer großen Versorgungsstrukturen in den Ambulanzen und auf den Stationen, z.B. im integrierten Myasthenie Zentrum und der Neurointensivstation, konnten wir große Patientenkohorten und Register etabliert, die unsere klinische Forschung auch für seltene Erkrankungen ermöglicht. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern und Selbsthilfevereinigungen, u.a. der Berliner Schlaganfall-Allianz und der Deutschen Myasthenie Gesellschaft setzen wir uns dafür ein, neue Versorgungskonzepte und Strukturen in der Praxis zu etablieren, um die Versorgung der Patienten unmittelbar zu verbessern.

Prof. Dr. Christian Otte

(NCRC-Investigator)

(NCRC-Investigator) Prof. Dr. Christian Otte

Affiliation

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Research Focus

In unserer Arbeitsgruppe arbeiten wir daran, die neurobiologischen Grundlagen Affektiver Störungen und Stresserkrankungen besser zu verstehen und die Behandlung dieser Erkrankungen zu verbessern. Insbesondere untersuchen wir, wie immunologische und neuroendokrine Systeme mit Psychopathologie, Kognition und metabolisch-kardiovaskulärer Gesundheit zusammenhängen. Zudem prüfen wir sowohl in experimentellen Studien als auch in randomisierten, kontrollierten Behandlungsstudien, ob die Modulation dieser Systeme psychische und physische Gesundheit dieser Patienten:innen verbessert. Ferner entwickeln wir klinische Forschung methodisch weiter, beispielsweise durch neue Studienformate wie „Platform Trials“.

Prof. Dr. Friedemann Paul

(NCRC-Core-Investigator)

(NCRC-Core-Investigator) Prof. Dr. Friedemann Paul

Affiliation

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Research Focus

Die AG Klinische Neuroimmunologie unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Friedemann Paul erforscht schwerpunktmäßig entzündliche und autoimmune Erkrankungen des Nervensystems, wie zum Beispiel die Multiple Sklerose (MS) oder die Neuromyelitis optica (NMO). Dabei führt sie zahlreiche Studien zur Verbesserung sowohl der Diagnostik als auch der Therapie der Multiplen Sklerose und anderer Erkrankungen durch. Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung sogenannter neuroprotektiver, also nervenzellschützender Therapieansätze und der Weiterentwicklung bzw. Etablierung moderner Untersuchungsverfahren wie MRT (Kernspintomographie), OCT (optische Kohärenztomographie) und Bewegungsanalyse.

Prof. Dr. Florian Schlagenhauf

(NCRC-Board-Mitglied, NCRC-Core-Investigator)

(NCRC-Board-Mitglied, NCRC-Core-Investigator) Prof. Dr. Florian Schlagenhauf

Affiliation

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Research Focus

Die AG Lernen und Kognition unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Florian Schlagenhauf erforscht Veränderungen der Entscheidungsfindung, Belohnungsverarbeitung und anderer höherer kognitiver Prozesse bei verschiedenen neuropsychiatrischen Erkrankungen. Der Schwerpunkt liegt auf Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis, Abhängigkeitserkrankungen sowie Therapieeffekten. Hierbei nutzen wir einen multimodalen Bildgebungsansatz, bei dem funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) und Positronen-Emissionstomographie (PET) mit computationaler Modellierung kombiniert werden, um zugrundeliegende Mechanismen veränderter Lernfunktionen und anderer neurokognitiver Prozesse zu untersuchen und ihren Zusammenhang mit psychopathologischen Symptomen und ihre Veränderbarkeit durch psychologische oder pharmakologische Interventionen zu testen. Das Ziel unserer Arbeit ist ein besseres Verständnis der zugrundeliegenden Prozesse, um gezielte und mechanistisch informierte Therapieoptionen zu ermöglichen.

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