Forschung am NCRC

Im NCRC werden in den folgenden Arbeitsgruppen klinische Studien durchgeführt:

AG Zerebrovaskuläre Erkrankungen
Die AG Zerebrovaskuläre Erkrankungen unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Andreas Meisel hat zum Ziel die Entstehung und Entwicklung des Schlaganfalls zu erforschen und neue Therapiekonzepte zu entwickeln. Der Schwerpunkt liegt vor allem auf der Untersuchung immunologischer Mechanismen, die zu Infektionen nach einem Schlaganfall führen und deren Bedeutung für das Nervensystem.
Grundlagenwissenschaftliche Projekte zum Thema Schlaganfall werden am Centrum für Schlaganfallforschung Berlin (CSB) durchgeführt. Basierend auf den grundlagenwissenschaftlichen Ergebnissen führt die AG klinische Studien zur Entwicklung neuer diagnostischer und therapeutischer Verfahren in der Schlaganfallbehandlung durch, mit dem Ziel die Prognose von Schlaganfallpatienten zu verbessern.
Die Verbesserung der Versorgung von Schlaganfallpatienten durch neue Versorgungsstrukturen und Versorgungsforschung ist das Hauptziel der Berliner Schlaganfall-Allianz, einem Netzwerk der Berliner Schlaganfallversorger.

Flyer Myasthenie

 

Kontakt
Prof. Dr. Andreas Meisel
+49 (0)30 450 660 026
Fax: +49 (0)30 450 539 913
andreas.meisel(at)charite.de

 

 

ehemalige AG Kognitive Neurologie

Die AG Kognitive Neurologie unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Agnes Flöel befasst sich mit den Themen gesundes Altern, kognitive Einschränkungen im Alter, sowie Neurorehabilitation nach Schlaganfall sowie bei vaskulärer und Alzheimer-Demenz. Hierzu werden Lernprozesse im gesunden alternden oder durch Schlaganfall geschädigten Gehirn untersucht (z.B. durch Verhaltensmessungen oder MRT-basierte Bildgebung). 
Darauf aufbauend werden interventionelle Verfahren zur Lernverbesserung entwickelt, speziell im Bereich der Erholung von Sprache und Motorik nach einem Schlaganfall sowie bei neurodegenerativen Erkrankungen. Dazu gehören die Lernförderung durch Medikamente, die elektrische Hirnstimulation und Lebensstil-Interventionen wie körperliche Aktivität oder diätische Ansätze. In diesem Kontext wird außerdem die Interaktion des Ansprechens auf interventionelle Verfahren mit genetischer Anlage untersucht.

Frau Prof. Dr. Agnes Flöel wechselte im März 2017 an die Universität Greifswald.

Die an der Charité-Universitätsmedizin laufenden Projekte werden weiterhin von den verantwortlichen Projektmitarbeitern und Projektmitarbeiterinnen betreut.

Flyer SmartAge-Studie
Flyer NeuroMed-Studie

Kontakt:
Prof. Dr. Agnes Flöel
(seit März 2017 an der Universitätsmedizin Greifswald)
E-Mail: agnes.floeel(at)charite.de
 
Kontakt NCRC:
Claudia Schwarz
Tel.: +49 30 450 660395

Allgemeine Anfragen zur Teilnahme an Studien
E-Mail:
nichtinvasive-hirnstimulation(at)charite.de

 

 

AG Klinische Neuroimmunologie

Die AG Klinische Neuroimmunologie unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Friedemann Paul erforscht schwerpunktmäßig entzündliche und autoimmune Erkrankungen des Nervensystems, wie zum Beispiel die Multiple Sklerose (MS) oder die Neuromyelitis optica (NMO). Dabei führt sie zahlreiche Studien zur Verbesserung sowohl der Diagnostik als auch der Therapie der Multiplen Sklerose und anderer Erkrankungen durch. Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung sogenannter neuroprotektiver, also nervenzellschützender Therapieansätze und der Weiterentwicklung bzw. Etablierung moderner Untersuchungsverfahren wie MRT (Kernspintomographie), OCT (optische Kohärenztomographie) und Bewegungsanalyse.

Flyer IDEMS Studie
Flyer PreCoMS Studie
Flyer MS Patienten mit Fatigue

Kontakt:
Prof. Dr. Friedemann Paul
Tel.: +49 (0)30 450 539 705
Fax: +49 (0) 30 450 539 915
E-Mail: friedemann.paul(at)charite.de

Dr. med. Judith Bellmann-Strobl
Tel.: +49 (0)30 450 660 162
Fax: +49 (0) 30 450 539 915
E-Mail: judith.bellmann-strobl(at)charite.de

AG Entwicklungsstörungen des Nervensystems

Die AG Entwicklungsstörungen des Nervensystems unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Markus Schülke-Gerstenfeld befasst sich mit der Erforschung genetischer Ursachen angeborener Entwicklungsstörungen des Nervensystems. Hierzu zählen neben verschiedenen Formen der Epilepsie auch Erkrankungen der Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle), der Nerven (Neuropathien) und der Muskeln (Myopathien). Unser Ziel ist es, neue Krankheitsmechanismen aufzudecken und mit dieser Kenntnis Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Wir setzen dabei auf die enge Verschränkung, Kooperation und kurze Wege zwischen Patientenversorgung, klinischer Forschung und Laborarbeit.

Kontakt:
Prof. Dr. med. Markus Schülke-Gerstenfeld
Tel: +49 (0)30 450 566 468
Fax: +49 (0)30 450 539 935
E-Mail: markus.schuelke@charite.de